Leihbibliothek

Wir verfügen über eine Leihbücherei mit inzwischen mehr als 700 Titeln.

Bei uns finden Sie Bücher zu den Themenbereichen

  • Trauer allgemein
  • Begleitung Trauernder
  • Erfahrungsberichte
  • Gedichte
  • Gott und Glauben
  • Tod von Babys und Ungeborenen (Frühtod)
  • Kinder und Trauer, trauernde Geschwister
  • Sterben und Sterbebegleitung
  • Suizid
  • Fachliteratur

Gerne können Sie kostenlos Bücher für ein bis zwei Monate ausleihen, entweder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle (Mo. - Fr. 8 - 12 Uhr) oder im Anschluss an Veranstaltungen. Wenn Sie unsere Bücher hilfreich finden, freuen wir uns natürlich über eine kleine Spende.

Wir erweitern unseren Buchbestand ständig und danken den Verlagen für die zur Verfügung gestellten Freiexemplare.

 

Neu in unserer Bibliothek:

Marielle Seitz

Briefe, die zum Himmel fliegen

Trauerhilfe für Kinder - Ein Familienbuch

Kösel, ISBN 978-3-466-37136-5

Kinder, die mit einem Verlust zu tun haben, brauchen häufig Unterstützung, um ihre Gefühle ausdrücken zu können. Die in diesem Buch versammelten berührenden Liebensbriefe an Verstorbene spenden Trost und bringen Erwachsene und Kinder ins Gespräch. Beim gemeinsamen Betrachten der Bilder entstehen Nähe und Vertrauen. Die Erinnerung an Vergangenes darf zum Thema werden. Auf diese Weise werden Verlusterfahrungen in das Gefühlsleben der Kinder integriert und ein heilsamer Prozess kann beginnen.

Elisabeth Helland Larsen/Marine Schneider

Das Leben und ich

Eine Geschichte über den Tod

Kleine Gestalten, ISBN 978-3-89955-770-1, € 14,90

Der Tod, in Gestalt eines grünäugigen Mädchens mit rosa Wangen und einer Blume im Haar, besucht kleine Tiere mit weichem Fell und große Tiere mit scharfen Zähnen. Sie besucht gütige Großmütter und bleibt so lange, bis diese ihre letzten Handarbeiten erledigt haben. So zieht Tod durch eine Welt sanfter Schönheit und erzählt uns, wer sie ist. 

Den Verlust eines Familienmitglieds, eines Freundes oder vielleicht eines Haustiers können Kinder oft schwer begreifen. Die Autorin Elisabeth Helland Larsen und die Illustratorin Marine Schneider finden eine ehrliche, direkte Sprache und kindlich-träumerische Bilder für das, was sonst so schwierig zu beschreiben ist und holen den Tod zurück ins Leben.
Denn am Ende wird klar: beide sind untrennbar miteinander verbunden.

 

„Ich bin der Tod, ein Teil des Lebens, ein Teil der Liebe und ein Teil von dir.“

 

Angelika B. Hirsch/Jorge Lopes

Jugra geht

der hospiz verlag, ISBN 978-3-941251-95-3, € 19,90

Jugras Erdkühlein verschwindet auf geheimnisvolle Weise. Sie geht hinaus in die Welt, sucht verzweifelt, erhält eine unlösbare Aufgabe, setzt ihr Leben aufs Spiel, verliert und gewinnt es neu, wird Bärentochter und am Ende ist (auf überraschende Weise) alles so, wie es sein sollte …
Ein archaisches Märchen eindrücklich illustriert, das den Leser in die Weiten Sibiriens entführt. Eine unvertraute Geschichte erzählt von vertrauten Themen: Tod und Leben, Mensch und Tier, Erde und Himmel. Konfrontativ und mutmachend, spannend und vielschichtig. Stellenweise mutet die Erzählung allerdings recht grausam an, so dass die Altersempfehlung von 8 Jahren mit Vorsicht zu gebrauchen ist.

„Jugra geht“ ist die Nach- und Neuerzählung eines sibirischen Märchens aus dem Erzählschatz der Chanten – einem ostjakischen Volk, das in vielen kleinen Gruppen am westsibirischen Ob und seinen Nebenflüssen lebte und lebt.

Ein Begleitheft gibt Informationen zum kulturellen Hintergrund des Märchens.

Monika Müller/David Pfister (Hg.)

Wie viel Tod verträgt das Team?

Belastungs- und Schutzfaktoren in Hospizarbeit und Palliativmedizin
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-40341-9, € 30,-

In Hospizen und Palliativstationen ist das nahende Sterben ständiges Thema, um das sich – ausgesprochen oder nicht – alles dreht. Der Tod geht immer mit und muss von den dort  haupt- und ehrenamtlich Tätigen bearbeitet und ausgehalten werden.
Die Autoren dieses Bandes gehen der Frage nach, wie viel Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer erträglich, verträglich ist. Wie kann man, ohne Schaden zu nehmen, tagtäglich in diesem Bereich arbeiten?

Das Buch möchte Denkangebote geben, mit den besonderen Belastungen vielleicht neu und anders umzugehen. Es geht dabei manchmal nur um ein Umdenken, ein Umbenennen, um das Einnehmen einer anderen Perspektive oder auch um konkrete Handlungsoptionen. Gleichzeitig weist es auf die Kraftfelder und Schutzfaktoren hin und macht die Kostbarkeit der Arbeit in diesem existentiellen Feld deutlich.

Franziska Offermann

Wenn  Kollegen trauern

Wahrnehmen – verstehen – helfen

Kösel-Verlag, ISBN 978-3-466-37171-6, € 19,99

Nach dem Verlust eines lieben Menschen an den Arbeitsplatz zurückzukehren, ist eine große Herausforderung. Was ist, wenn unversehens die Tränen kommen, wenn Kollegen unbeholfen reagieren? Was ist, wenn die Worte fehlen, wenn Projekte zu scheitern drohen?

Die Autorin möchte Verständnis und Offenheit schaffen. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen nach dem Tod ihres Sohnes, klärt sie auf, welche Facetten Trauer hat, dass Trauer gelebt werden darf und wie es möglich ist, Achtsamkeit und Gesprächsbereitschaft in Unternehmen gewinnbringend aufzubauen.

Dabei gelingt es ihr ausgezeichnet, die theoretischen Grundlagen und Erläuterungen kurz und gut verständlich darzulegen und durch Fallgeschichten aus ihrer Arbeit als Trauerbegleiterin den Bezug zur Praxis zu schaffen.

Ein wertvoller Ansatz für Trauernde und ihr soziales Umfeld ist das Prinzip BEILEID, das bei Trauer heißt:

B   eziehung gestalten, Bedürfnisse erfragen

E   mpathische Kommunikation, Ernst nehmen aller Gefühle

I    ndividualität: jeder ist anders! Informationen einholen

L   ogistik der Organisation und Struktur

E   ntspannung, Entlastung

I    nteresse bekunden, Integration des Geschehenen

D  auer beachten, dranbleiben

Ein längst überfälliges Buch, das Betroffenen, Kollegen und Vorgesetzten vielfältige Wege und Hilfestellungen aufzeigt, mit Trauer am Arbeitsplatz gut und in jeder Hinsicht gewinnbringend umzugehen. Möge es eine weitreichende Verbreitung finden! 

David Althaus/Marion Getz

Abschiede im  Leben

Geschichten, die trösten

Kösel-Verlag, ISBN 978-3-466-37177-8, € 16,99

Unser Leben wird von Abschieden begleitet: Abschied von der Kindheit, Abschied von Lebensplänen, einer Partnerschaft, von Gesundheit und Abschied von geliebten Menschen.
So schmerzlich sie sind, Abschiede sind unvermeidlich und gehören zum Leben wie der Tod.

Sie zu durchleben hilft uns, das Prinzip des Werdens und Vergehens von Grund auf verstehen zu lernen. Gibt es dabei eine gute Art, Abschied zu nehmen? Was befähigt Menschen, mit Abschied umzugehen und wie kann Abschied in den verschiedenen Stadien unseres Lebens gelingen?
Das sind zentrale Fragen, denen sich das Buch in kurzen, einfühlsamen Texten widmet. Dazu erzählen Geschichten aus dem Leben von Verlusten, Tränen und Trauer und von der Kontinuität des Lebens.

 

Frank Pape

Gott, du kannst ein Arsch sein
Stefanies letzte 296 Tage

Heyne Verlag, ISBN 978-3-453-60398-1, € 8,99

Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet.
Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna, die letztendlich ihre Sterbebegleiterin wird. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie bei ihr auf einem Reiterhof. Und bei ihr stirbt sie im Kreis ihrer Familie.
Sehr berührend schreibt Stefanie über ihre Gedanken und Gefühle, die einerseits die eines 15-jährigen Teenagers sind, andererseits aber auch von einer bewundernswerten Reife zeugen. Insgesamt eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion.
Frank Pape, geboren 1970, hat Stefanies Geschichte aufgeschrieben. Er arbeitet seit vielen Jahren in der Präventions- und Jugendarbeit sowie als Feuerwehr- und Notfallseelsorger in der Akutbetreuung. Ehrenamtlich engagiert er sich aktiv in der Hospizarbeit und der Begleitung sterbender Patienten, Stefanie hat ihre letzten Wochen auf seinem Familienhof verbracht.

Petra Rechenberg-Winter

Leid kreativ wandeln
Biografisches Schreiben in Krisenzeiten

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-40258-0, € 15

„Was uns beeindruckt, verlangt nach Ausdruck.“

Kreatives biografisches Schreiben ermöglicht die freie spielerische Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen. Es verlangt und fördert die Selbstachtsamkeit ohne jeglichen Leistungsdruck, denn im Mittelpunkt steht der künstlerische Prozess. Schreiben entlastet, hilft Unvereinbares  zu integrieren und Sinn zu erkennen.
So erweist sich das biografische Schreiben als wirkungsvolles Instrument für Menschen in existenziellen Krisen, für Trauernde, denen Lebensbedeutsames entrissen wurde.

„Wenn nichts mehr ist, wie es war, und das Leben in seinen Grundfesten erschüttert ist, meine Lebensentwürfe mich nur noch als Scherben umgeben und ich keinen Schritt mehr weiter weiß, bietet Schreiben eine Möglichkeit, mich meiner Selbst und der Welt auf kreative Weise zu nähern, mich auszudrücken und in eine zerstörte, verstörende Welt (zurück) zu finden.“ (S. 10f.)

Eingebettet in wissenschaftliche Erkenntnisse und schreibtheoretische Grundlagen zeigt dieses Buch vielfältige Wege in die eigene Schreibwelt auf. Mit Übungen für Trauergruppen und modellhaft einem Schreibgruppenangebot für trauernde Menschen.

 

Alfried Längle/Dorothee Bürgi

Wenn das Leben pflügt
Krise und Leid als existentielle Herausforderung

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-40259-7

Leiden bringt Menschen an Grenzen, bei denen es oft schwierig ist, sich innerlich aufrechthalten zu können. Deshalb steht Leiden in engem Zusammenhang mit den Themen der Lebensbewältigung und der Sinnfrage. Bei aller Unterschiedlichkeit des persönlichen Umgangs mit dem Leiden gibt es Gemeinsamkeiten: Menschen leiden, weil die Bedingungen für ein gutes Leben verloren gegangen sind und Lebensrelevantes zerstört ist – Leiden kann als gefühlter Existenzverlust verstanden werden.

Die Autoren erläutern auf der Grundlage der Existenzanalyse, welche lebenstragenden Inhalte (Dimensionen der Existenz) durch den Schmerz der Trauer betroffen sein oder zerstört werden können:
-    Die Auseinandersetzung mit der Tatsache, in der Welt zu sein
-    Ein Leben zu haben, das Leben zu mögen
-    Ein Identität mit sich zu haben, Selbst-sein-Dürfen
-    Vor einer ungewissen Zukunft stehen und diese sinnvoll gestalten

Weiterhin gibt das Buch Impulse und Anleitung für die Begleitung von Menschen in Krise, Leid und Trauer nach dem Modell zur schrittweisen Leidbewältigung:
-    Leiden aushalten und annehmen können
-    Leiden heißt trauern können
-    Leiden  heißt bereuen können
-    Leiden heißt sich abstimmen mit dem größeren Zusammenhang

Ziel einer existentiellen Begleitung ist das gemeinsame Aufsuchen von Entwicklungs- und Werdenspotentialen, um das Erlittene in einen lebensbejahenden Kontext einzubetten. Darum eignet sich das Buch auch als Verarbeitungshilfe für Betroffene. Es ist teilweise aber nicht einfach zu lesen.

 

Sylvia Brathuhn/Thorsten Adelt

Vom Wachsen und Werden im Prozess der Trauer
Neue Ansätze in der Trauerbegleitung

Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-40257-3

Stirbt ein geliebter Mensch, lösen sich für die Zurückgebliebenen Routine und Gewohnheiten schlagartig auf. Sie werden durch den Tod aufgerufen – ja, gewissermaßen gezwungen - in ein neues Leben einzutreten, auch wenn dies zunächst kaum vorstellbar scheint.

Ausgehend von dem Gedanken, dass sich der Mensch kontinuierlich weiterentwickelt und dabei mal ruhigere, mal unruhigere Phasen durchlebt, werden in diesem Buch Tod und Trauer als Grenzsituation verstanden, die einen besonderen Wachstums- und Werdeprozess in Gang bringen kann.
Dieser Prozess bedeutet schwere innere (Trauer-) Arbeit und muss in immer erneuten Anläufen verwirklicht werden. Dabei begegnet der Trauernde den vier Werdeschritten: Wahrnehmen, Erkennen, Annehmen und Gestalten, deren Aufgaben ineinander verzahnt sind und keineswegs linear verlaufen.

Das Wissen darum vertieft das Verstehen des komplexen Trauerprozesses und ermöglicht die individuelle Begleitung von Trauernden. So münden die Ausführungen der Autoren im dritten Teil des Buches in unterschiedliche Begleitansätze, die der Begleitende je nach innerem Erleben der Trauernden einsetzen kann.

Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern erhalten durch dieses Buch viele wertvolle Impulse und Anregungen, die ihnen helfen, Trauernden in einem neuen Licht begegnen, sie beraten und begleiten zu können.

 

Kathrin Schärer

Der Tod auf dem Apfelbaum

Atlantis Verlag, ISBN 978-3-7152-0701-8

Ein alter Fuchs fängt ein Zauberwiesel. Er lässt es wieder frei, weil es ihm verspricht, dass ab sofort jeder Apfeldieb auf seinem Baum kleben bleibt – für immer und ewig. Von da an kann er ungestört sein Obst genießen … bis sein Tod kommt, ihn zu holen.
Der Fuchs will noch nicht sterben. Er bittet den Tod, ihm einen letzten Apfel zu pflücken: Jetzt sitzt der Tod auf dem Baum fest und der Fuchs triumphiert. Aber er wird älter. Seine Frau stirbt, die Kinder werden alt und er gehört nirgends mehr dazu.
Soll das endlos so weitergehen? Schließlich bittet er den Tod, zu ihm herunterzusteigen und ihn mitzunehmen.

Kathrin Schärer hat ein altes Märchenmotiv aufgegriffen und das Thema „Tod“ in poetischen Worten und wunderbaren Bildern leise und behutsam, aber auch mit einer Prise Heiterkeit umgesetzt. Ein großartiges Buch für Kinder und Erwachsene, das auf sanfte und warmherzige Weise davon erzählt, dass der Tod zum Leben dazugehört und am Ende sogar zum liebevollen Freund werden kann.

 

Elfie Courtenay

Endlichkeit und Ewigkeit

Den Übergang gestalten: Ahnenwissen und alte Bräuche rund um Sterben und Tod
Ansata Verlag, ISBN 978-3-7787-7504-2

Die Autorin schildert anschaulich, wie unsere Vorfahren mit Sterben, Tod und Trauer umgingen. Welche Rolle spielten Mythen, Aberglaube und Volksmagie? Welche Rituale und heilsamen Bräuche prägten den Umgang mit dem Tod?
Angeregt durch diesen Blick in die Vergangenheit, können wir neue Wege finden, von geliebten Menschen bewusst und in Frieden Abschied zu nehmen. Viele wertvolle Impulse regen an, die alten Traditionen in eine stimmige Sterbe- und Trauerkultur für unsere Zeit zu integrieren.

Pernilla Stalfelt

Und was kommt dann?

Das Kinderbuch vom Tod
Moritz Verlad, ISBN 978-3-89565-110-6

Und was kommt dann? Das möchten nicht nur Kinder wissen, wenn es um den Tod geht. Pernilla Stalfelt nähert sich dem Thema auf gleichermaßen eigenwillige wie kindgemäße Weise. Sie erklärt erst einmal, wer alles sterben muss: Blumen und Marienkäfer genauso wie Erwin und die Schildkröte Klein-Bobo.
Sie berichtet darüber, was nach dem Tod vielleicht passieren wird: „Wer weiß, vielleicht wächst man als Blume aus der Erde. Oder als ein Baum. Es gibt Leute, die glauben, man wird ein Stern am Himmel. Irgendjemand wird vielleicht ein gruseliges Gespenst.
Und sie erzählt, wie eine Beerdigung abläuft, beschreibt die Feste, die auf mexikanischen Friedhöfen stattfinden, und erwähnt die Grabbeigaben vergangener Kulturen.

So vermittelt dieses Kinderbuch vom Tod viele Informationen, bringt durch Illustrationen und Aufbau aber auch unterhaltsame, kindgerechte Aspekte in ein Thema, das vor Kindern all zu oft tabuisiert wird.
Man merkt dass die Autorin, deren Illustrationsstil in Schweden hohe Anerkennung erfahren hat, regelmäßig mit Kindern arbeitet und um die Fragen weiß, die sie stellen.

Heike Wolter

Mein unsichtbares Kind

edition riedenburg, ISBN 978-3-902943-11-8

Begleitbuch für Frauen, Angehörige und Fachpersonen vor und nach einem Schwangerschaftsabbruch

Mit viel Herz und Mut nimmt sich die Autorin dieses schwierigen und kontroversen Themas an. Ihr gelingt ein guter Mix aus sachlichen Informationen, Erfahrungsberichten, Erläuterung möglicher körperlicher und seelischer Folgen u.a. Aspekten rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch. Immer getragen von dem Leitgedanken, „Wege zu zeigen, wie eine Heilung im Sinne einer Integration des Geschehenen in das eigene Leben gut gelingen kann.“

So bietet dieses Buch unvoreingenommen Unterstützung in der Entscheidungsfindung und für die Zeit danach. Leere Kästen laden immer wieder ein, die eigenen Gedanken zu reflektieren.
Angehörige und Fachpersonen lesen über die Erfahrungen des Verlusts, den Verlauf der Auseinandersetzung und können dadurch Frauen in dieser Situation besser verstehen und begleiten.

Dem Buch ist eine große Leserschaft zu wünschen, damit dieses Thema endlich aus der Tabuzone rückt. Großen Dank an die Autorin!

Reiner Sörries

Herzliches Beileid

Eine Kulturgeschichte der Trauer
Primus Verlag, ISBN 978-3-89678-860-3, € 24,90

„Trauern Menschen heute wie sie wollen, wann sie wollen und wo sie wollen?
Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn man die unterschiedlichen Trauerbekundungen zu den unterschiedlichsten Anlässen betrachtet“, meint Reiner Sörries im Vorwort seines Buches Herzliches Beileid.

In dieser Kulturgeschichte der Trauer geht Reiner Sörries dem Phänomen der Trauer in unserer Gesellschaft nach. Er fragt, wie wir trauern und welche äußeren Zeichen wir der Trauer geben.
Wie hat sich beides gewandelt und welche individuelle Bedeutung und gesellschaftliche Funktion haben sie inne?
Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der Trauer, welche Berufsgruppen haben sich rund um die Trauer gebildet, und wie wird sie in der Kunst dargestellt?

Dabei nimmt er die heutigen vielfältigen Ausdrucksformen der Trauer und modernen Entwicklungen durchaus kritisch unter die Lupe.

 

Mechthild Schroeter-Rupieper

Praxisbuch Trauergruppen

Grundlagen und kreative Methoden für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
Patmos Verlag, ISBN 978-3-8436-0674-5, € 17,99

In Trauergruppen treffen sich Menschen, die eine einschneidende Erfahrung eint und die doch ganz unterschiedlich sind. Wie gelingt es, einen Raum zu schaffen, in dem der Schatz der gemeinsamen Erfahrung gehoben werden kann? Wie können gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse und Geschichten gewürdigt werden?
In ihrem neuen Buch vermittelt Mechthild Schroeter-Rupieper alle wichtigen Grundlagen und gibt dem Leser viele Hinweise und Überlegungen für die Gestaltung von Trauergruppen. Ihre kreativen und vielseitigen Methoden orientieren sich an Themen, die Trauernde im Alltag beschäftigen und regen einen lebendigen Austausch an.
Besonders hilfreich ist, dass alle Arbeitsblätter auf der Homepage der Autorin kostenlos heruntergeladen werden können.

Die Autorin ist Trauerbegleiterin und Inhaberin von „Lavia – Institut für Familientrauerbegleitung“ in Gelsenkirchen. Sie hat mehrere Bücher zu dem Thema Tod und Trauer geschrieben und ist als Referentin in der Aus- und Weiterbildung tätig.
www.familientrauerbegleitung.de

 

Barbara Pachl-Eberhart

Warum gerade du?

Persönliche Antworten auf die großen Fragen der Trauer
Integral Verlag, ISBN 978-3-7787-9253-7, € 24,90

Einfühlsame Hilfe für die schwerste Zeit des Lebens

Wo bist du? Wie soll ich den Schmerz ertragen? Warum musstest du sterben? Werde ich jemals wieder glücklich sein?
Die großen existenziellen Fragen der Trauer – Barbara Pachl-Eberhart musste sich ihnen allesamt stellen und ihre eigenen Antworten darauf finden. Nachdem sie ihren Mann und ihre beiden Kinder bei einem Unfall verloren hatte, stand auch ihr Leben plötzlich still.

Heute, sechs Jahre später, ist sie eine Frau, die aufgrund ihrer erschütternden Grenzerfahrung große Weisheit und eine heilsame Gefühlskraft weitergeben kann. Ihr neues Buch ist ein hilfreicher Schatz für Trauernden und ihre Begleiter. Geschrieben in klaren, offenen Worten aus einer unermesslichen Tiefe des Erlebens, vermag es Trost und neue Zuversicht zu spenden.

„Trauer ist keine Krankheit, die es zu heilen gilt, und auch kein seltsamer Spuk, den man bekämpfen muss. Es ist nicht nötig, sie wegzutrösten oder wegzuschnäuzen. Trauer ist  mehr, Trauer kann mehr. Sie macht uns wieder berührbar, und wir beginnen uns daran zu erinnern, was im Grunde schon immer in uns steckt: ein tiefes Wissen, ein uraltes Vertrauen, viele ungeweinte Tränen – aber auch eine ganz besondere Art von Lebendigkeit. Ich habe dieses Buch geschrieben, um Sie bei der Erinnerung an diese Lebendigkeit zu unterstützen.“
Barbara Pachl-Eberhart

(von der Autorin ebenfalls in unserer Bibliothek: Vier minus drei. Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand)

 

Franziska Röseberg / Monika Müller (Hg.)

Handbuch Kindertrauer
Die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien

Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-40227-6 , € 49,99

Die Intention der Herausgeberinnen zur Entstehung dieses Handbuchs war Praxis und Theorie der Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien zu verbinden. Zahlreiche Beiträge von deutschsprachigen und internationalen  Autoren mal theoretischer, mal praxisbezogener Natur ergänzen einander und spannen einen weiten Bogen. Das Thema Trauer ist dabei weit gefasst und bezieht sowohl Erfahrungen vom Tod nahestehender Menschen, das Erleben von Sterben als auch andere Verlustsituationen ein. Die langjährig erfahrenen Autorinnen und Autoren beschreiben Unterstützungsmöglichkeiten in der Familie, in Institutionen sowie in spezifischen Trauerbegleitungsangeboten.
Das Buch sensibilisiert für das, was Kinder, Jugendliche und Familien erleben, wenn Tod und Verlust in ihr Leben treten und gibt vielfältige Hilfestellung im Umgang mit ihnen.



Kristien Dieltiens / Seppe Van den Berghe

Der goldene Ball

Patmos Verlag, ISBN 978-3-8436-0581-6 , € 14,99

Diese warmherzige Geschichte erzählt voller Poesie und mit wunderschönen Bildern versehen von dem Weg eines Kindes in die Menschenwelt, um dort seinen verlorenen goldenen Ball zu suchen. Es wird als Menschenkind geboren und findet ein neues Zuhause bei seiner Mutter und seinem Vater.
Als das Kind seinen goldenen Ball wiederfindet, kehrt es mit viel neuem Wissen über die Menschen zurück, dorthin wo es hergekommen war – zur Sonne, zum Mond, zu den Sternen und berichtet, was es alles gelernt hat.
Für seine Eltern jedoch ist das Leben unendlich traurig, leer und dunkel geworden. Aber irgendwann sehen sie, dass der Himmel einen neuen, besonderen Glanz für sie bekommen hat. Und ganz langsam wird es wieder hell und warm in ihren Herzen …
Eine tröstliche Geschichte über den Abschied von einem kleinen Menschen, den man liebt – und darüber, wie glücklich wir trotz allem sein können, ihn eine Zeitlang an unserer Seite gehabt zu haben.

 

Wiedemann, Sandra

Am Ende aller guten Hoffnung

Sterbehilfe im Mutterleib?
edition riedenburg, ISBN 973-3-902943-61-3

Die vierunddreißigjährige Sandra ist überzeugte Optimistin mit schier unerschütterlichem Vertrauen ins Leben. Den vermeintlich „guten Draht nach oben“ will sie sich zunutze machen und bittet um die Erfüllung ihres Herzenswunsches: Nach dem putzmunteren Sohn soll eine kerngesunde Tochter das Familienglück krönen.
Das Universum „liefert“ zwar unverzüglich – allerdings mit einem furchtbaren Fehler, wie sich in der 25. Schwangerschaftswoche herausstellt. Die brutale Prophezeiung der Ärzte, das vollkommen gesund geglaubte Kind sei nicht lebensfähig, bringt die heile Welt der werdenden Mutter zum Einsturz.
Gleichzeitig wird eine schier unmenschliche Entscheidung von der Schwangeren gefordert: untätig abwarten, bis das Schlimmste eintritt - oder dem Schicksal vorgreifen und ihr ungeborenes Baby erlösen.
"Am Ende aller guten Hoffnung" ist der ehrliche Erfahrungsbericht einer jungen Mutter zum Thema Schwangerschaftsabbruch.

Martin, Barbara und Mario 

Fest im Herzen lebt ihr weiter

adeo Verlag, ISBN 978-3-86334-028-5, € 17,99

„Man braucht kein ganzes Leben, um zu lieben, es reicht schon ein kleiner Augenblick, um alle Liebe zu geben und zu empfangen.“
Barbara und Mario Martin

Barbara und Mario Martin sind Eltern dreier Sternenkinder. Sie wollten nicht hinnehmen, dass ihre Kinder rein rechtlich nicht existierten, dass sie nicht ins Stammbuch der Familie eingetragen werden konnten und sie als Eltern somit kein Recht auf ein eigenes Grab für ihre Kinder hatten.
2009 initiierten die Martins eine Petition, die über 40.000 Menschen unterstützten und die das Ehepaar bundesweit bekannt machte. Mit unermüdlichem Einsatz vertraten die beiden ihre Sache, wurden zu Begleitern und Beratern anderer Sterneneltern und erreichten Anfang 2013 schließlich eine Gesetzesänderung.
In diesem Buch erzählen sie offen und ergreifend ihre Geschichte und geben das weiter, was ihnen wichtig geworden ist. In einem zweiten Ratgeberteil erläutern die beiden Autoren Details zur Gesetzesänderung und beantworten Fragen, die ihnen andere Sterneneltern häufig gestellt haben. Sie freuen sich weiterhin über einen regen Austausch auf ihren Internet- und Facebook-Seiten.
Ein Buch, das betroffenen Eltern Trost spendet und Mut macht.

Lammer, Kerstin

Trauer verstehen

Formen, Erklärungen, Hilfen
Springer Verlag, ISBN 978-3-642-41666-8, € 14,99

Das Buch ist hervorragend für alle geeignet, die sich einen kurzen, leicht verständlichen Überblick über den aktuellen Stand von Trauerforschung und -begleitung verschaffen wollen.
Kerstin Lammer, Professorin an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, präsentiert  das Spektrum dessen, was wir heute von Trauer wissen und verstehen und nimmt dabei auch kritisch Stellung zu gängigen Grundannahmen der Trauerliteratur.
Abschließend erläutert sie ihr eigenes Aufgabenmodell der Trauerbegleitung  – sechs Schritte, die Trauer bewältigen helfen:
T od begreifen helfen (Realisation)
R eaktionen Raum geben (Initiation)
A nerkennung des Verlusts äußern (Validation)
Ü bergänge unterstützen (Progression)
E rinnern und Erzählen ermutigen (Rekonstruktion)
R isiken und Ressourcen einschätzen (Evaluation).

 

Langenmayr, Arnold

Einführung in die Trauerbegleitung

Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3-525-40346-4, € 19,99

Diese Einführung bietet Trauerbegleitern notwendiges Grundlagenwissen, um qualifizierte Arbeit leisten zu können. Arnold Langenmayr, der ein eigenes Institut zur Ausbildung von Trauerbegleitern an der Universität Duisburg-Essen leitet, gibt einen Überblick über den Trauerprozess, spezielle Trauersituationen und psychische Symptome bei Trauer. Er stellt weiterhin ein breites Spektrum an Beratungs- und Therapieansätzen vor und erläutert ihre Anwendung, auch anhand von Praxisbeispielen. Abschließend stellt er die von ihm entwickelte Fortbildung in Trauerberatung und Trauertherapie vor.
Das nicht immer leicht verständliche Buch gibt einen guten Überblick über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Thema. Vielleicht mag nicht jeder Leser so tief in die verschiedenen Aspekte eintauchen, sondern sich lieber das ein oder andere heraus greifen. Das ist auch ganz im Sinne des Autors, der im Vorwort den Leser dazu ermuntert, sich das zu nehmen, womit er etwas anfangen kann und den Rest getrost beiseite zu lassen.

 

Schäufler, Nicole

Gestern war ich noch schwanger

Ein Bilderbuch für Frauen, die ihr Kind in der Schwangerschaft verloren haben
edition riedenburg, ISBN 978-3-902943-64-4, € 19,90

„Sie sagen, es wird mit der Zeit leichter.“

Nicole Schäufler verlor 2014 ihr zweites Kind durch eine Fehlgeburt. In den darauf folgenden Monaten beschrieb sie diesen Verlust in 44 sehr berührenden Bildern und ergänzte sie durch kurze Gedanken.
So entstand dieses Bilderbuch, das den Bogen spannt von den Glücksgefühlen und Hoffnungen während der Schwangerschaft, über die anfängliche Sorge und den Schock über den traumatischen Verlust des Kindes bis hin zu der schmerzlichen Zeit danach.
Oft fühlen sich Frauen unverstanden in ihrem Schmerz. In dieser Geschichte ohne viele Worte können sie sich und ihr Leid wiedererkennen, denn die ausdrucksstarken Bilder ermöglichen eine unmittelbare Identifikation auf der emotionalen Ebene und das Gefühl „Ja, genauso ist es. So geht es mir auch“.
„Mutterliebe endet nicht mit dem Tod eines Kindes und sei es noch so klein“, sagt Nicole Schäufler. In ihrem Bilderbuch gelingt es ihr wunderbar, der Liebe und engen Bindung zwischen Mutter und Kind Ausdruck zu verleihen.

 

Wolter, Heike / Masaracchia, Regina

Lilly ist ein Sternenkind

Das Kindersachbuch zum Thema verwaiste Geschwister
edition riedenburg, ISBN 978-3-902647-11-5, € 14,90

Aus der Sicht des 6-jährigen Elias erzählt das Büchlein von Lilly, seiner kleinen Schwester, die bald geboren werden soll. Alle erwarten sie sehnsüchtig. Doch dann kommt es ganz anders – Lilly stirbt völlig unerwartet. Mama weint oft und auch Papa ist unendlich traurig. Ebenso geht es Elias und seiner 4 Jahre alten Schwester Malin, denn sie hatten sich schon sehr auf ihr Geschwisterchen gefreut!
Elias berichtet, wie er und Malin ihre tote Schwester im Krankenhaus kennen lernen und sich von ihr verabschieden können, von der Beerdigung bis hin zu den Wochen danach, in denen Oma und Opa eine große Stütze sind und den Kindern helfen, die Geschehnisse zu verarbeiten.
Absolut kindgerecht geschrieben und illustriert, ist das Buch eine große Hilfe für Kinder in solch einer trauervollen Zeit. Auch die trauernden Eltern finden hier einen Handlungsfaden, an dem sie sich entlang hangeln können. Auf jeder zweiten Seite werden in einem Kasten verschiedene Stichpunkte altersgemäß und knapp erklärt. Größere Kinder können diese selber lesen, vorlesende Eltern oder andere Angehörige bekommen dadurch Hilfestellungen, wie sie mit Kindern über dieses unbegreifliche Geschehen sprechen können.
Auf den abschließenden Erwachsenen-Seiten gibt es in knapper Form weiterführende Erklärungen zum Thema Sternenkind, Trauer und Trost sowie hilfreiche Adressen.

 

Feddersen, Berend / Seitz, Dorothea / Stäcker, Barbara

Der Reisebegleiter für den letzten Weg

Das Handbuch zur Vorbereitung auf das Sterben
Irisiana Verlag, ISBN 978-3-424-15272-2, € 16,99

Was Sterben und Tod wirklich bedeuten, erschließt sich uns meist erst, wenn wir direkt damit konfrontiert werden. Viele Sterbende benutzen in der Zeit vor ihrem Tod eine Sprache, die an eine bevorstehende Reise denken lässt. „Ich muss bald los“, sagen sie dann etwa, oder „Ich fahre heim“.
Dieses Bild zieht sich durch das ganze Buch „Der Reisebegleiter für den letzten Weg“. Es versteht sich als Handbuch zur Vorbereitung auf das Sterben und als Ratgeber auf dieser allerletzten Reise.

PD Dr. Dr. Berend Feddersen ist Oberarzt und Leiter des Ambulanten Palliative-Care-Teams der Universität München am Klinikum Großhadern. Mit Herz, Leichtigkeit und auch Humor vermittelt er Betroffenen und deren Angehörigen viel wertvolles Wissen zu Themen wie:
-    Palliativmedizin, Schmerztherapie, Symptomen der Sterbephase
-    Unterschiede zwischen den Einrichtungen Palliativ-Station, Hospiz und der
     ambulanten Palliativ-Versorgung
-    erleichternde Maßnahmen abseits der rein medizinischen Betreuung.

Eine zentrale Rolle im Buch nehmen vier Menschen ein, die sehr persönlich über ihren letzten Weg erzählen. Sie lassen den Leser teilhaben an dem, was ihnen wichtig ist, schildern, wie sie die verbleibende Zeit gestalten und nutzen, und was ihnen auf dem letzten Weg hilft. Ergänzend berichten Angehörige und Freunde, die einen Sterbenden eng begleitet haben von ihren Erfahrungen.
Interviews mit Ärzten und professionellen Helfern geben weiterführende Hilfestellung, indem sie beispielsweise zeigen, wie man Kinder in den Begleitprozess einbinden kann, ohne sie zu überfordern.

Ein wunderbares Buch, das viel Sicherheit und Klarheit im Umgang mit einem schweren Thema vermittelt und dem eine große Leserschaft zu wünschen ist!

 

David Althaus

Zeig mir deine Wunde

Geschichten von Verlust und Trauer
Verlag C. H. Beck, ISBN 978-3-406-67461-7, € 16,95 Der Psychotherapeut David Althaus begleitet seit vielen Jahren Menschen nach schweren Verlusterlebnissen und ermutigt sie, ihre Geschichten aufzuschreiben. Für viele ist das Aufschreiben der eigenen Erlebnisse ein wichtiges Ausdrucksmittel der Trauer geworden. Die Texte, die so entstanden sind, sind lebendige Zeugnisse der großen Liebe und Verbundenheit mit dem Verstorbenen.
Sechs dieser Texte stehen im Mittelpunkt des Buches „Zeig mir deine Wunde“, in ihnen berichten Frauen zutiefst authentisch und bewegend über den Tod ihres Kindes oder Partners. Zum besseren Verständnis hat der Autor Zwischenkapitel zu den Themen Schmerz, Schuld- und Schuldgefühle, Männertrauer u.a. eingefügt.
So ist ein Lesebuch entstanden, das sich an alle wendet, die um einen Menschen trauern oder Trauernde besser verstehen und unterstützen wollen.

Immer wieder neu … Geduld, Staunen, Zuversicht

Schriftenreihe des Deutschen Kinderhospizvereins (DKHV) e.V. – Bd. 5
der hospiz verlag, ISBN 978-3-941251-81-6, € 19,90 Dieses Buch knüpft an die Beiträge und Diskussionen auf dem 5. Deutschen Kinderhospizforum an, das unter dem gleichnamigen Motto im November 2013 in Essen stattfand. Ein großer Teil der Autorinnen und Autoren hat bei dem Forum mitgewirkt. Die Eindrücke aus den Erörterungen dort sind zusammen mit den Erfahrungen aus der jeweiligen Lebens- und Berufspraxis als Betroffene, Mitarbeitende in der (Kinder-) Hospizarbeit, Wissenschaftler und Journalisten in die Beiträge miteingeflossen. Hinzu kommen Beschreibungen von Erfahrungen und Konzepten, die in anderen Zusammenhängen der Kinderhospizarbeit entstanden sind. Zusammengenommen bildet dieses Buch die aktuellen Diskussionen, fachlichen Reflexionen und Perspektiven der Kinderhospizarbeit ab. So geht es u.a. um Fragen wie:
Welche Wünsche formulieren junge Menschen mit lebensverkürzender    
Erkrankung an die Gesellschaft und an ihre Mitstreiter?
Was brauchen sie, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen?
Wohin entwickelt sich die Kinder- und Jugendhospizarbeit im Spannungsfeld zwischen Institutionalisierung, Professionalisierung und Ehrenamt? 
Mit dieser Publikation verbinden die Herausgeber auch das Anliegen, die Kinderhospizidee weiter bekannt zu machen, um so die Weiterentwicklung von Fachlichkeit und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Situation lebensverkürzt erkrankter Kinder und ihrer Familien weiter voranzutreiben. 

Cardinal, Claudia

Alles, nur kein Kinderkram

Was trauernde Kinder und Jugendliche brauchenPatmos Verlag, ISBN 978-3-8436-0223-5, € 14,99 Wenn Kinder und Jugendliche trauern, ist die Sensibilität von Erwachsenen besonders gefordert. Claudia Cardinal gibt in ihrem Buch viele Hilfestellungen, Tipps und Gedankenanregungen, wie Eltern, Angehörige und andere Betreuer mit trauernden Kindern und Jugendlichen umgehen können.
Doch dieses Buch ist mehr als „nur“ ein Trauerbuch, im ersten Teil geht die Autorin zunächst auf die Rolle und Stellung von Kindern in unserer Gesellschaft und den Umgang mit ihnen ein. Welche Anforderungen werden an Eltern, Großeltern, Erzieher und Lehrer im Umgang mit jungen Menschen im Allgemeinen und besonders in Trauersituationen gestellt?
Der Leser wird aufgefordert seine eigenen Vorstellungen/Erwartungen und seinen Umgang mit Kindern zu hinterfragen. Der zweite Teil beinhaltet Gedanken zum Thema Angst. Was löst sie aus? Was ist der Sinn der Angst? Weiterhin erläutert die Autorin die Fragen: Was ist eine Krise? Was ist ein Trauma? Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?
Im Anschluss daran schildert sie mögliche Reaktionen von Kindern und jungen Menschen auf den Tod eines Geschwisters, eines Elternteils, eines Großelternteils oder eines Freundes bzw. einer Freundin. Der dritte Teil des Buches beschreibt die Entwicklung von Kindern in ihren unterschiedlichen Altersstufen und die entsprechende Begleitung.Der Einstieg in die Kapitel ist immer lebendig mit einer Situationsschilderung gestaltet. Am Ende jedes (Unter-) Kapitels findet der Leser einen Grau hinterlegten Kästen „Was tun?“ mit konkreten Hilfestellungen, Anregungen und Fragen, die zur Auseinandersetzung mit dem Thema und zum Handeln auffordern. Die Autorin schreibt über das schwierige Thema sehr lebensnah und aus einer liebevollen Haltung heraus, der man die langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anmerkt.„Das Schlimmste, was einem Kind gleich welchen Alters geschehen kann, ist jene sprachlose Ohnmacht zu erleben, der wir selbst meist unterliegen, wenn ein Todesfall eintritt. Jedes Kind wird unser Weinen nachvollziehen können (...). Es sind die Handlungsunfähigkeit und das Verdrängen, die sich auf unsere Kinder auswirken.“ Claudia Cardinal

Rösch, Vera 

Verbunden für immer

Das Erinnerungsbuch für Eltern, die um ihr Baby trauern
Schwabenverlag, ISBN 978-3-7966-1558-0, € 19,90 Dieses wunderschön gestaltete Erinnerungsbuch gibt trauernden Eltern einen besonderen Ort für ihre Trauer. In diesem geschützten Rahmen können sie die Erinnerungen an ihr Baby und die gemeinsame Zeit, so kurz sie auch war, in Wort und Bild festhalten. Die reflektierenden und poetischen Texte können ihnen helfen, ihre Gefühle und ihr Erleben besser zu verstehen.(In ähnlicher Aufmachung ist auch das Buch „Für immer verbunden. Das Erinnerungsbuch für Trauernde“ von Roland Kachler erschienen.)

Roland Kachler

Für immer in meiner Liebe

Das Erinnerungsbuch für Trauernde
Schwabenverlag, ISBN 978-3-7966-1510-8, € 19,90
Ein wunderschön gestaltetes Erinnerungsbuch, das mit kurzen, einfühlsamen Texten einlädt, die Trauer bewusst zu leben, eigene Gefühle in Worten oder Bildern auszudrücken, Erinnerungen aufzuschreiben oder Fotos und andere Dinge einzukleben. Der Theologe und Psychotherapeut möchte Trauernden mit diesem Buch aber auch Mut machen, den verstorbenen Menschen nicht loslassen zu müssen, sondern weiter zu lieben und auf eine andere Art mit ihm zu leben.Im Vorwort schreibt er: „Dieses Buch will mehr als ein Gedenk- und Erinnerungsbuch sein. Es will ein Liebesbuch für Ihren geliebten Menschen sein. Es will Sie anregen, Ihre Liebe mit Bildern zu füllen – mit guten, tröstlichen und hilfreichen Bildern. Es soll ein Lebensbuch sein für ein neues, inneres Leben mit Ihrem geliebten Menschen.“(Für Eltern, die um ihr Baby trauern, gibt es in ähnlicher Aufmachung auch das Buch „Verbunden für immer“ von Vera Rösch.)

Franziska Vogt-Sitzler/Manfred Vogt

Die Ich-Kann-HasenHühnerHunde

Das Ressourcen-Memospiel für kreative Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
Manfred Vogt Spieleverlag, € 64,-
Eigene Stärken und Ressourcen wahrzunehmen und im Spiel zu erleben, ist das Ziel dieses Memospiels. Die 52 ansprechend und humorvoll gestalteten Bildmotive zeigen unterschiedliche Aspekte des Fühlens und Handelns. Dazu werden diese in einem Satz als Stärken genannt, z.B. „Ich kann Nein-Sagen“ oder „Ich kann ein Freund sein“.
Das Spiel kann als normales Memory – auch bereits mit kleineren Kindern – gespielt werden und darüber hinaus in der Psychotherapie und Beratung eingesetzt werden. Es eröffnet einen spielerischen Zugang zu den jungen Menschen und ermöglicht die intensive Auseinandersetzung mit deren Stärken und Fähigkeiten.

 

Marina - Diese Welt hat keinen Platz für mich

Wie ein Mädchen in der Psychiatrie zerbricht
edition fischer, ISBN 978-3-89950-819-2, € 16,80
In diesem aufrüttelnden und zutiefst berührenden Buch wird die Geschichte des Mädchens Marina erzählt, von ihr selber und aus der Sicht der Mutter. Die hochbegabte und leistungsorientierte Marina findet vor allem ab der 7. Klasse keinen Anschluss, wird gemobbt und gerät durch die dauerhafte Ausgrenzung immer mehr ins Abseits. Sie wird depressiv, der Schulbesuch fällt ihr zunehmend schwerer. Sie beginnt eine ambulante Therapie und folgt dem Rat der Kinder- und Jugendtherapeutin, Hilfe in einer offenen psychiatrischen Station zu suchen. Entgegen ihrer Erwartung bekommt sie dort keine Psychotherapie, die Beschäftigungstherapien zeigen keinen Erfolg und die Depression verschlimmert sich.
Am Ende der vorgesehenen Zeit in der offenen Station äußert Marina Suizidgedanken und wird daraufhin in die geschlossene Abteilung verlegt. Die Zeit dort erleben Marina und ihre Eltern als Alptraum. Ihr Zustand verschlimmert sich von Woche zu Woche.
Als sie schließlich die Nahrungsaufnahme verweigert, wird sie zwangsernährt und fixiert, nicht nur während der Zwangsernährung. Besuche der Eltern werden in dieser Zeit nicht erlaubt.
Nach ihrer Entlassung ist sie nicht mehr der Mensch, der sie einmal war. Ihre Lebenslust und Energie sind erloschen. Sie sagt, man habe ihr dort ihre Menschenwürde genommen.
Trotz der nachfolgenden Hilfen und Therapien verliert sie in den letzten Wochen ihres Lebens die Hoffnung, dass ihr geholfen werden kann, dass sie ein normales, schönes Leben führen kann. Sie sieht keinen anderen Ausweg als ihrem Leben selber ein Ende zu setzen.Mit diesem Buch erfüllen die Eltern Marinas letzten Wunsch, ihre Geschichte zu veröffentlichen, um anderen Menschen zu helfen, dass ihnen nicht das gleiche Schicksal widerfährt.
Möge ihre Geschichte dazu beitragen, die Diskussion über die psychiatrische Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen anzuregen und Verbesserungen zu erreichen.

 

Ricarda Thaler

Gehe zu den Sternen

Steinmann Verlag  ISBN 978-3-927043-57-2, € 19,80
Mit großer Erzählkunst lässt uns die Autorin an ihrem Leben mit ihrer schwerstbehinderten Tochter Eva teilhaben. Sehr bewegend erzählt die Mutter von ihrer Verzweiflung bei der Geburt ihres Kindes, den Begegnungen mit Ärzten, die alles andere als hilfreich sind, bis sie selbst merkt, dass sie diejenige ist, die ihrer Tochter – auch wenn sie nicht sprechen sowie kaum sehen und sich bewegen kann – in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung helfen kann.
Als Eva 18 Jahre alt ist, bekommt sie über die Methode “Gestützte Kommunikation” (Facilitaded Communication) die Möglichkeit zum Austausch mit ihren Mitmenschen – und ihr Leben verändert sich schlagartig. Dies ermöglicht ihr, sogar die Realschule zu besuchen und erfolgreich abzuschließen. Eine Art Nahtoderlebnis lenkt die Gedanken der jungen Frau in eine völlig neue Richtung, als sie mit einem Mal erkennt, dass sich das “wahre” Leben auf einer anderen Ebene als der uns bekannten abspielt und dass das irdische Dasein nur eine Art Prüfung für uns Erdenbürger darstellt.
Mit den im Text eingeflossenen Zeilen von Eva erfährt der Leser viel über ihr Innenleben während der ganzen Jahre, und am Ende, kurz vor ihrem selbstbestimmten Tod, vermittelt sie die empfangene Botschaft weiter, die ihr nun einzig wichtig erscheint: Wir Erdenbürger brauchen keine Angst vor dem Tod zu haben und sollen das, was uns hier begegnet und wichtig erscheint, nicht überbewerten.
Ein Buch, das sehr nahe geht und den Leser teilhaben lässt am Schicksal des Gefangenseins im eigenen Körper – und am Darüberhinausgehen: “Nur Sehen lernen und Liebe üben hat ganz großen Wert. Nichts sonst.”

 

 

Claudia Fromme

So fern und doch ganz nah. Über das Leben, den Tod und das ewige Band der Liebe

MASOU -Verlag, ISBN 978-3-944648-05-7, € 16,80

Gibt es einen Trost, wenn man gleich zwei geliebte Menschen auf einmal verliert?
Im Dezember 2008 verunglückte die Familie von Claudia Fromme mit dem Auto auf den Weg in den Skiurlaub. Ihr Mann und ihre gemeinsame 13-jährige Tochter starben. Ihr damals 10-jähriger Sohn und sie selbst überlebten den Unfall mit zum Teil schweren Verletzungen.
Durch verschiedene Trauerforen im Internet, bekam sie immer öfter Rückmeldungen, dass ihre Worte andere Menschen tief berührten und sie durch ihre Zeilen Trost und Hilfe fanden. So hat sie angefangen, ihre Geschichte und die Art ihrer Trauerbewältigung aufzuschreiben.
Sehr lebensnah und schonungslos ehrlich berichtet Claudia von ihrem Weg in ein neues, anderes Leben, das ihr  – bei aller Trauer und allem Schmerz – wieder lebbare, ja, sogar glückliche Momente schenkt.
Eine Geschichte, die von Wandlung, Dankbarkeit, tiefen Gefühlen und ewiger Liebe erzählt.

 

Roland Kachler

In meinen Träumen finde ich Dich - Wie Träume in der Trauer helfen

Kreuz Verlag, ISBN 978-3-451-61296-1, € 14,99

Wie sind Träume in der Trauer zu verstehen? Was teilen uns die Träume über uns und den Verstorbenen mit? Ausgehend von einer Traumkunde für Trauernde und konkreten Hilfestellungen zur Arbeit mit unseren Träumen zeigt Roland Kachler anhand zahlreicher Beispiele, wie Träume zu einer neuen Beziehung zu dem Verstorbenen führen können: Träume als Wegweiser in ein wieder gelingendes Leben.
In den einzelnen Kapiteln behandelt er verschiedene Arten von Träumen in der Trauer:
-    Begegnungsträume
-    Träume von der anderen Welt der Verstorbenen
-    Liebesträume
-    Realisierungsträume als Konfrontation mit dem Sterben und dem Tod des nahen     Menschen
-    Träume vom Verlustschmerz und der Trauer
-    Angst- und Alpträume
-    Konflikt- und Klärungsträume
-    Wegweiserträume in ein weitergehendes Leben nach dem Verlust
An den Kapitelenden helfen Schlüsselfragen oder Impulse der Bedeutung eines Traumes auf die Spur zu kommen. Mit seiner klaren Sprache, dem übersichtlichen Aufbau und den vielen Hilfestellungen ist dieses Buch ein wertvoller Begleiter in die Welt der Träume während eines Trauerprozess.
Nun hoffe ich, dass die in diesem Buch dargestellten und gedeuteten Trauerträume Ihnen als trauernde Leserinnen und Leser helfen werden, Ihre eigenen Träume in der Trauer zu träumen. Ich bin sicher, dass Sie sich im Spiegel dieser Träume in Ihrer Trauer besser verstehen werden. Ganz sicher werden Sie über die hier gedeuteten Träume und über Ihre eigenen Träume Ihre Liebe zu Ihrem verstorbenen geliebten Menschen intensiver und näher leben können. Diese Liebe und der Verstorbene selbst dürfen weiter Teil Ihres Lebens bleiben. Und dieses Leben darf wieder gelingen und glücken - dorthin werden Sie nicht zuletzt von den Träumen in der Trauer begleitet. 

 

Angelika Kaddik

Wie aus Schmerzen Perlen werden

Mein Trostbuch
Gütersloher Verlagshaus, ISBN978-3-579-07305-7, € 14,99

Aus ihrer therapeutischen Praxis und aus persönlicher Betroffenheit heraus hat Angelika Kaddik ein neues Symbol der Trauer kreiert: die Trauerperle. Durch sie können trauernde Menschen, ihre Trauer nach außen zeigen (www.trauerperle.de).
Das Symbol der Perle zieht sich auch durch ihr neues Buch, das Trauernde als kleiner Begleiter auf ihrem Trauerweg zur Seite stehen möchte. Es ist übersichtlich in kurze Kapitelzu verschiedenen Themen strukturiert: die Perle als Symbol für Schmerz und Tränen, als Symbol für die Gesichter der Trauer, für das Licht und die Dunkelheit, der Hoffnung und Zuversicht, etc. Jedes Kapitel unterstützt den Prozess des Trauerns mit tröstlichen Texten, persönlichen Berichten, hilfreichen Ritualen und Körperübungen.

 

Stephanie Witt-Loers

Trauernde Jugendliche in der Familie

Vandenhoeck& Ruprecht, ISBN978-3-525-40229-0

Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, brauchen sensible Unterstützung. Oft fühlen sie sich von Gleichaltrigen oder in der Familie nicht richtig verstanden und ziehen sich zurück. Sie können oder möchten ihre Trauer nicht zeigen, obwohl sie sich Trost und Unterstützung wünschen. Eltern fühlen sich häufig überfordert und hilflos, was die trauernde Familie zusätzlich belastet.
Was fühlen und denken Jugendliche nach einem Verlust? Welche Sorgen und Ängste belasten sie? Welche Wünsche haben sie in ihrer Trauer an ihr soziales Umfeld?
Diese und andere Fragen greift die erfahrene Trauer- und Familienbegleiterin Stephanie Witt-Loers in ihrem neuen Buch auf. Sehr praxisnah informiert sie über die besondere Phase der Pubertät, mit dem Schwerpunkt auf den Themen Trauer und Kommunikation, und gibt zahlreiche Hinweise zum Umgang mit trauernden Jugendlichen. Darüber hinaus berichten Jugendliche, wie sie mit ihrer Trauer umgehen, wie sie diese erleben. Auch die Eltern kommen zu Wort und berichten über das Leben mit trauernden Jugendlichen, über die Sorgen, die sie und ihre Kinder quälen.
Der Autorin gelingt es, im Umgang mit Trauer und Verlust Verständnis füreinander zu schaffen, Ohnmacht und Sprachlosigkeit zu überwinden und die Kommunikation in der Familie anzuregen.

 

 
Margret Färber/Martina Lutz

… und plötzlich mit dem Tod konfrontiert

Leitfaden für Kitas mit Notfallplänen, Checklisten und Hilfen zur Trauerbegleitung, Don Bosco Verlag , ISBN 978-3-7698-2055-3, € 19,95

Wenn in einer Kita ein Kind verunglückt, ein Elternteil oder eine Mitarbeiterin stirbt, befindet sich die ganze Einrichtung im Ausnahmezustand. Dieses Buch hilft den Mitarbeiterinnen von Kitas und Kindergärten, im Ernstfall professionell zu handeln und trauernde Kinder gut zu begleiten. Es enthält praktische Übersichten und Checklisten, Formulierungshilfen, Hinweise und Anregungen, wie die nächsten Tage gestaltet werden können.
Das Kita-Personal findet hier auch das nötige Hintergrundwissen für die Begleitung von trauernden Kindern und Familien, Hinweise zu ihrer spezifischen Rolle als pädagogische Fachkräfte und Anregungen, wie das Themenfeld ‚Abschied, Verlust, Trauer‘ im Alltag aufgegriffen werden kann. Ein Buch, das in keiner Kita und keinem Kindergarten fehlen sollte!

 

Harold S. Kushner

Wenn guten Menschen Böses widerfährt

10. überarb. Neuaufl. 2010 , Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-06556-4, € 16,99

Wie kann Gott es zulassen, dass Menschen, die an ihn glauben und ihr Leben an ihm ausrichten, von schweren Schicksalsschlägen getroffen werden?
Harald Kushner schrieb dieses Buch aus Anlass der Krankheit und des Todes seines Sohnes. Er gibt hier Anregungen, wie Betroffene mit dem menschlichen Leid und der damit verbundenen Frage nach der Gerechtigkeit Gottes umgehen können. Für sich beantwortet Kushner die Frage der Theodizee, indem er Gott seine Allmacht abspricht und sagt, dass Gott nicht die Quelle des Leids ist und es auch nicht verhindern kann.


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News

erstellt am 12.05.17

Einladung zum Fachtag Tragen - Ertragen - Mittragen Samstag 14.10.17 im Klinikum Rechts der Isar, Anmeldung hier

erstellt am 20.02.17

Im Rahmen dieser Ausstellung zeigen acht Mütter, die ihre Kinder durch den Tod verloren haben, ihre Werke. Im kreativen Ausdruck haben sie eine Möglichkeit gefunden, ihren Gefühlen und Gedanken Gestalt und Form zu geben. Flyer

Termine

15. September 2017 18:00 bis 17. September 2017 14:00 Uhr
Zeit für Heilung - Zeit für Hoffnung - Zeit für uns
16. September 2017
Berggottesdienst
20. September 2017 18:00 bis 21. September 2017 19:00 Uhr
Trauernde Männer klopfen ... Stein
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